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Die Landwirtschaft trägt mit 22% zum regionalen Einkommen bei (zum Vergleich: 8,5% Anteil der Landwirtschaft am Bruttoinlandsprodukt Gesamt-Thailands). Reis ist die Hauptkultur und wird auf etwa 60% der Agrarflächen angebaut. Daneben wird in steigendem Umfang auch Zuckerrohr und Maniok kultiviert. Der Wasserbüffel ist für viele Bauern noch ein wichtiges Arbeitstier. Zur Fleischgewinnung werden Schweine, Hühner, Enten und Fische gezüchtet.
Trotz seiner dominierenden Rolle ist die Landwirtschaft von Isaan extrem problembehaftet. Das Klima führt oft zu Dürreperioden, während andererseits die Flachlandsituation gerade während der Regenzeit Überschwemmungen begünstigt. Die Flutgefahr macht große Teile des Landes für die landwirtschaftliche Nutzung unbrauchbar. Darüber hinaus ist der Boden sehr sauer, salzhaltig und durch Überbeanspruchung unfruchtbar. So ist denn auch seit den 1970ern die Bedeutung der Agrarwirtschaft zugunsten des Handels und des Dienstleistungssektors gesunken.
Viele Einheimische suchen Beschäftigung außerhalb der Region, besonders in Bangkok, wo sie oft die Arbeiten verrichten, die am schlechtesten bezahlt werden. Viele dieser Leute siedeln endgültig in die Metropole über.
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